Der Schrofenpass – wunderschön aber anspruchsvoll

Der Schrofenpass stellt die Verbindung zwischen den beliebten Urlaubszielen Oberstdorf und Lech-Zürs her. Der Pass ist 1688 m lang und bietet bereits auf den ersten Meters ein beeindruckendes Panorama. Man befindet sich 2050 m über dem Meeresspiegel und hat einen fantastischen Blick über die Alpen. Deshalb sollte man allerdings auch schwindelfrei sein, um eine Wanderung auf diesem Pass anzutreten.

Besonders beliebt bei Mountainbikern
Dies gilt insbesondere für Mountainbiker, da der Bergpfad auf spektakuläre Weise am Abgrund vorbeiführt. Aus diesem Grund sollten sie trittsicher sein und nicht zum ersten Mal eine solche Tour absolvieren. Ansonsten eignet sich dieser Weg ideal, da er wenig belebt und für Autos gesperrt ist. Eine Mischung aus flachen und richtig steilen Passagen sorgt für Abwechslung und einen interessanten Aufstieg. Zwischendurch muss man sein Fahrrad circa 150 Höhenmeter tragen bzw. schieben, da ein sehr steiler Abschnitt überbrückt werden muss, um zum Scheitel des Passes zu gelangen. Die letzte Passage ist ein 1 m breiter Pfad, der direkt in die Steilwand eingearbeitet wurde. Hierbei sind bereits einige Stellen des Weges weggebrochen, die mit Trittstufen, Aluleitern und Seilen ausgebessert wurden, um den Wanderern Halt so geben. Ist man an der Spitze angelangt, bietet sich ein atemberaubender Ausblick über die Allgäuer Alpen.

Aufstieg auch zu Fuß möglich
Selbstverständlich kann eine Wanderung auf dem Schrofenpass auch zu Fuß gemacht werden. Will man die komplette Tour an einem einzigen Tag absolvieren, sollte man sehr fit sein. Daher bietet es sich eher an den Aufstieg in zwei Etappen zu unterteilen und sich eine Übernachtungsmöglichkeit im Stillachtal zu suchen. Darüber hinaus befindet sich der Pass im hochalpinen Gelände, weshalb schnelle Wetterumschwünge möglich sind. Deshalb sollte ein Aufstieg nicht in Angriff genommen werden, wenn Gewittergefahr droht.

Mit dem Mountainbike über den Schrofenpass